Homepage

Direktlink:
Inhalt; Accesskey: 2 | Hauptnavigation; Accesskey: 3 | Servicenavigation; Accesskey: 4

AKUSIM

Grafik eines umströten Hohlzylinder
Strömunglinien an Halbzylinder

Akustische Simulationsverfahren

Der durch Strömungen und Strukturen verursachte Lärm stellt eine erhebliche Belastung der Bevölkerung und der Reisenden beim Hochgeschwindigkeitsverkehr dar. Während die Strategie bisheriger Lärmminderungsverfahren weitestgehend auf eine nachträgliche Lärmsanierung am konkreten technischen Gegenstand ausgerichtet war, ist das Ziel zukünftiger Vorgehensweisen beim Lärmschutz, durch die akustische Auslegung des Verkehrsmittels ein bereits leises Verkehrsmittel entstehen zu lassen. Dies bedeutet, dass die Lärmproblematik vollständig in den Entwurf und in die Konstruktion des Verkehrsmittels integriert wird. Das Verkehrsmittel muss bereits „auf dem Reißbrett“, d. h. im Computer, anhand des Wirkungsablaufes von der Schallanregung, über die Schallübertragung, Schallabstrahlung, Schallausbreitung und Schallbewertung, im Detail und im Ganzen, akustisch ausgelegt  werden.

Diese Strategie der Lärmminderung, die sich z. Zt. noch im frühen Anfangs-stadium befindet, erfordert akustische Modellierungs- und Simulations-verfahren, die die akustische Optimierung des virtuellen, noch nicht gegen-ständlich vorhandenen Verkehrsmittels ermöglicht. Für die Realisierung dieser prinzipiell neuartigen Vorgehensweise der Lärmbekämpfung sind im Schwer-punkt AKUSIM „Akustische Simulationsverfahren“ einerseits für den Strömungs-schall von typischen Fahrzeugstrukturen (mit Strömungsabrissgebieten) aeroakustische Berechnungs- und Bewertungsverfahren zu entwickeln und mit Hilfe experimenteller Untersuchungen am aeroakustischen Windkanal zu validieren. Andererseits soll im Bereich des Körperschalls von Fahrzeugstrukturen ein Berechnungswerkzeug für den mittel- und hochfrequenten Körperschall auf der Grundlage von modernen Energieflussmethoden entwickelt werden.

Das Gesamtziel des Vorhabens besteht also in der Schaffung und Bereit-stellung von Berechnungswerkzeugen für den akustisch optimalen Entwurf ausgewählter, typischer Fahrzeugstrukturen. Die resultierenden Berechnungs-verfahren sollen an typischen, praxisnahen Fahrzeugstrukturen erprobt werden. Ihre Eingliederung in die bestehende Modellierungs- und Berechnungspraxis bei Fahrzeugherstellern wird angestrebt.

Allgemeine Informationen

 

Der PT MVBW ist organisiert im PT - Netzwerk.

 



Webbug