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Verbundprojekt Lärmwirkungen

Die Lärmwirkungsforschung unterscheidet drei verschiedene Wirkungsebenen auf die sich auch die Untersuchungen im Projekt verteilen:

1. Psychosoziale Lärmwirkungen. Die Belästigung ist die statistisch häufigste Lärmwirkung, die im Wesentlichen aus der Störung der Kommunikation und der Leistung, der Ruhe, der Entspannung und des Schlafs resultiert. Sie wird als unmittelbare Beeinträchtigung erlebt und bewirkt langfristige Verhaltensände-rungen (z.B. bei Anwohnern an Verkehrswegen)

2. Sprachkommunikation und kognitive Leistung. Die Maskierung des Kommunikationsschalls beein-trächtigt zwangsläufig alle Leistungen, für die akustische Informationen bedeutsam sind, insbesondere Ge-spräche und Lernprozesse. Lärm kann aber auch solche Leistungen stören, deren Ausführung von einem akustischen Signal unabhängig ist.

3. Lärmbedingte Schlafstörungen. Störungen des Schlafes werden als gravierendste Lärmwirkungen emp-funden, da sie sich nicht nur auf den Schlafablauf , sondern auch Befinden und Leistung am Tag einschrän-ken. Die Untersuchung der lärmbedingten Schlafstörung ist deshalb sehr aufwändig, da sie sowohl die primä-ren psychologischen, als auch die subjektiven und leistungsrelevanten Folgereaktionen berücksichtigt.

Allgemeine Informationen

 

Der PT MVBW ist organisiert im PT - Netzwerk.

 



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